Praktiker missachtet Richterspruch

Das Kirkeler Baumarktunternehmen setzte seine gegen die Preiswürdigkeit von Obi gerichtete Werbekampagne unbeirrt fort, obwohl das Wermelskirchener Unternehmen bereits eine einstweilige Verfügung erwirkt hatte. Am 4. April wurde vom Landgericht Köln unter Androhung eines Ordnungsgeldes – ersatzweise Ordnungshaft – die Kampagne wegen unlauterer Inhalte untersagt. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte Praktiker seine aggressive Werbekampagne in zahlreichen Medien bundesweit fortgesetzt. Dies lasse nur den Schluss zu, so Obi, dass absichtlich eine gezielte, unlautere Kampagne durchgeführt werde. “Mit Erstaunen nehme man zur Kenntnis, dass mit diesem Verhalten allgemein anerkannte Standards des Wettbewerbsrechtes außer Kraft gesetzt werden und man sich auch durch die richterliche Autorität nicht von der Realisierung seiner Kampagne abhalten lasse”, so Obi in einer Presseerklärung.

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